Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Ab und zu gibt es bei uns auch Fleisch. Dann aber in bester Qualität und vom Fleischhauer unseres Vertrauens. Freunde waren bei uns zu Gast, denen wir etwas Besonderes bieten wollten. Das erstreben wir im Grunde immer und wird inzwischen auch von uns erwartet – so glauben wir es zumindest. Im Sommer mögen wir es erfrischend und nicht zu schwer, auch bei der Hauptspeise.

Mut zur Einfachheit – das könnte das Motto dieses unkomplizierten und köstlichen Salats sein. Jetzt im August sind die kleinen Cocktailtomaten besonders gut, weil reif und aromatisch. Die wenigen Zutaten dieses Salates werden von einem einzigartigen Dressing zusammengehalten, und wenn man ausgezeichnete Tomaten erhält, ist er eine erfrischende Delikatesse ersten Ranges.

Italien im Hochsommer, ein heißer Tag mit viel Sonne, wir waren ausgiebig schwimmen und freuen uns auf ein leichtes Abendessen auf unserer Terrasse, begleitet vom unermüdlichen Zirpen der Zikaden. Das ist ein Tag, an dem wir zum Dessert (ohne süßen Abschluss geht es nicht) eine Zitronentorte essen. Natürlich von Ulli und mit viel Liebe – und unter Hitzebedingungen – gebacken.

Mit dieser Kreuzung aus Toastbrot und Brioche haben wir ein duftig-aromatisches Weißbrot gebacken, das mit seinen Kokosnoten ein wenig an die tropischen Regionen des Indischen Ozeans erinnert. Mit einem süßen Aufstrich passt es zum Frühstück, mit Käse belegt oder Frischkäse auch zu einem sommerlichen Brunch. Die Krume ist dank des Tangzhong-Vorteigs luftig und leicht.

Johannes ist ein großer Einkornfan. Vor allem als Vollkornmehl wird es in Brotteigen dazu gemischt oder für aromatischen Palatschinkenteig verwendet. Ulli macht ihm eine Riesenfreude, wenn sie einen Obstkuchen mit dem Vollkornmehl aus Einkorn backt. Diesmal ist es ein Marillenkuchen geworden, ein einfaches Rezept und mit reifen Marillen und dem Einkorn eine kleine Delikatesse.

Für unser Aperitif-Buch haben wir Miesmuscheln gebraucht, von denen die obere Schale entfernt wird und die mit einer Champignon-Duxelles gefüllt und überbacken werden. Wir nahmen diesen Bedarf zum Anlass, um für uns Moules frites zu kochen und gleich mehr Muscheln zu machen, die wir zwei Tage später, zwischenzeitlich eingefroren, für das Fotoshooting verwenden und füllen können.

Eindrücke