Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Angeregt durch das Schreiben an unserem neuen Buch „Aperitivo Infinito“ gibt es jetzt für uns immer wieder einen anderen köstlichen Aperitif. Unlängst fehlte zu unserem Getränk ein passender „Kleiner Genuss“, wie wir die Häppchen im Buch nennen, und Ulli schaute im Kühlschrank nach, welche Reste es zu verwerten galt, und wurde fündig. So entstanden diese Mini-Tramezzini.

Wie einfach ist es, ein köstliches probiotisches Getränk selbst herzustellen! Wasserkefir ist ein moussierendes Getränk, das mit einer herben Süße und Kohlensäure auf der Zunge prickelt und an Bitter Lemon erinnert. Es eignet sich pur, aromatisiert oder gemischt perfekt zur Erfrischung oder als Aperitif. Es gilt als alkoholfrei, weil im Gärprozess weniger als 0,5 Vol.% Alkohol entsteht.

Die tatsächlich ersten kalten Tage sind da, und wir experimentieren mit verschiedenen Gemüsen und sonstigen Zutaten, um eine wärmende Suppe zu kreieren. Bei dieser gibt der frisch dazugefügte Rucola nicht nur viel Geschmack, er färbt die Suppe auch in sattes Grün. Verfeinert wird alles noch mit etwas französischem Comté oder reifem Bergkäse, der leichter in Österreich erhältlich ist.

Wenn es kühler wird, schmecken die meisten Seefische am besten; genauso verhält es sich auch mit dem Kabeljau, der dann ein besonders festes Fleisch aufweist. Er ist im Nordatlantik von Norwegen bis Kanada zu Hause, kommt aber auch als kleinere Variante „Dorsch“ in der Ostsee vor. Wir haben auf dem Markt herrliche Rückensteaks gekauft und dieses außergewöhnliche Gericht gekocht.

Bei uns ist immer selbstgemachtes Toastbrot vorrätig. In einer Kastenform mit 30 cm Länge können wir ca. 1 kg Toastbrot backen, das in den folgenden Tagen verbraucht und/oder in Scheiben geschnitten eingefroren länger haltbar gemacht wird. Die einzelnen Scheiben direkt aus dem Tiefkühlschrank in den Toaster, zweimal getoastet – so schmecken sie genauso frisch wie am Backtag.

Salate mit Roten Rüben sind uns immer willkommen. Am liebsten garen wir sie selbst im Backofen, denn da verströmen sie einen wunderbaren Duft in der Wohnung, aber wenn es schnell gehen soll, nehmen wir auch vorgegarte. Gerade sind die ersten Salatköpfe des Radicchio Variegato di Castelfranco in Wien erhältlich, so wollten wir eine entsprechende Kombination zusammenstellen.

Eindrücke