Italien im Hochsommer, ein heißer Tag mit viel Sonne, wir waren ausgiebig schwimmen und freuen uns auf ein leichtes Abendessen auf unserer Terrasse, begleitet vom unermüdlichen Zirpen der Zikaden. Das ist ein Tag, an dem wir zum Dessert (ohne süßen Abschluss geht es nicht) eine Zitronentorte essen. Natürlich von Ulli und mit viel Liebe – und unter Hitzebedingungen – gebacken.
Zutaten für eine Torte 24 cm im Durchmesser
- 250 g glattes weißes Mehl (in Italien Tipo 00)
- 70 g Staubzucker
- 1 Prise Salz
- 125 g kalte Butter in kleinen Stücken
- 1 Eidotter
- 1 TL Wasser
Füllung:
- 2 Eier
- Saft und Schale einer unbehandelten Zitrone
- 400 g Ricotta
- 120 g Kristallzucker
Belag:
- 60 ml Limoncello
- 40 g Zucker
- 2 EL Wasser
- 1 Biozitrone
Das Mehl mit dem Staubzucker, einer Prise Salz und der Butter mit den Fingern zerbröseln, dann das Eigelb und das Wasser dazugeben und rasch zu einem glatten Teig verarbeiten. In einer Klarsichtfolie mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank rasten lassen. Für den Belag die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und nach und nach den Ricotta dazugeben, sowie Saft und Schale der abgeriebenen Zitrone. Den Mürbteig dünn ausrollen und in die gebutterte Tortenform legen (sollte Mürbteig übrigbleiben, so hält sich dieser 2-3 Tage im Kühlschrank, im Tiefkühler 2-3 Wochen), mehrmals mit einer Gabel einstechen und dann die Ricotta Mischung darauf gießen. Im vorgeheizten Backofen bei 150° C Umluft 35 Minuten backen, dann die Backtemperatur auf 170° C Umluft erhöhen und für ca. 8 – 10 Minuten fertigbacken. Auskühlen lassen.
Den Limoncello mit dem Zucker und dem Wasser aufkochen. Die Zitrone in 2 mm dicke Scheiben schneiden und in dem leicht köchelnden Sirup 7 – 8 Minuten kochen. Die fertigen, halbwegs ausgekühlten Scheiben auf den Tortenbelag legen und etwas Sirup darauf gießen. Bis zum Genuss im Kühlschrank aufbewahren. Eventuell die Torte mit etwas Staubzucker bestreuen.