Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Ein regnerischer kühler Herbstabend, früh wird es finster. An solchen Tagen steigt bei uns abends die Sehnsucht nach einem guten, wohligen Supperl. Nicht nur wärmend soll es sein, sondern es soll einen feinen Geschmack haben, satt machen und natürlich appetitlich angerichtet sein. Gesagt, getan, so entstand eine unaufwendige, würzige Brokkolicremesuppe, die schnell zubereitet ist.

Kürbissuppen sind im Herbst fixer Bestandteil in der Küche. Doch immer mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen gewürzt ist uns zu langweilig. Wir wollten mehr Frucht und einen spannenden Kontrast in diese Suppe bringen, womit wir bei unseren Freunden in den letzten beiden Wochen jeweils einen Wow-Effekt ausgelöst haben, was uns natürlich gefreut und motiviert hat, dieses Rezept zu veröffentlichen.

Wir mögen es immer, wenn ein Salat mit knusprigen Zutaten wie gerösteten Brotstücken oder Nüssen verfeinert wird, damit eine zusätzliche Textur das Geschmackserlebnis bereichert. Unlängst haben wir eine für uns neue Variante von „Crunch“ am Salat ausprobiert: Buchweizen in einer neuen, knusprigen Variante, ganz passend zur Jahreszeit als Topping auf einem bunten Herbstsalat.

In einem Feinkostgeschäft in Triest fanden wir platziert an prominenter Stelle eine Dose mit Risottoreis: „Acquerello“. Noch nie gehört. Der Preis lag bei € 6,50 für einen halben Kilo, also deutlich über anderen Risottoreis-Sorten wie herkömmlicher Carnaroli. Die Webseite dieser Marke verspricht: „Die erste Dose vergisst man nie“. Nun ja, das mussten wir dann ausprobieren.

Für liebe Gäste kochen wir gerne aufwändig. Dieses Rezept haben wir bereits in mehreren Varianten umgesetzt, einmal mit einem Pesto Genovese oder einem aus roten Tomaten. Die Version mit feinem Walnussorangen-Pesto gefällt uns jedoch am besten. Dazu passen eine kräftige Estragonsauce und blau-violette Kartoffelkrapfen von der Sorte Vitelotte, den sogenannten „Trüffelerdäpfeln“.

Auf unserer Terrasse in Wien scheint sich die Zitronenverbene in der Mittagssonne sehr wohl zu fühlen. Ihr Duft ist betörend: pures Zitronenaroma, nicht umsonst heißt sie so! Wir kennen dieses Eisenkrautgewächs auch unter dem französischen Namen Verveine. Die Franzosen und vor allem die Französinnen trinken gerne einen Tee aus getrockneten Blättern zur Verdauung nach dem Essen.

Eindrücke