Obwohl wir sehr gerne französisches Baguette selber backen und genießen, fehlen auf unserem Blog noch die unterschiedlichen Rezepte, denn wir haben einige... Die Gründe sind vielfältig, darunter fallen die fehlenden Fotos und die fehlende Zeit dafür, weil wir uns derzeit erfreulicherweise mit anderen Prioritäten herumschlagen müssen – davon aber ein anderes Mal.
Rezepte
Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.
Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.
Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!
Grissini selbst machen ist gar nicht schwierig. Diese dünnen Brotstangen haben ihren Ursprung in Turin und wurden der Legende nach für den noch jungen unter Magenproblemen leidenden Herzog Vittorio Amedeo II. von Savoyen erfunden. Sie können mit Sauerteig hergestellt werden, diese Variante basiert auf einem einfachen über Nacht geführten Hefeteig ohne Kneten.
Dieser Salat lässt schon ein wenig Vorfreude auf Ostern aufkommen. Das frische Grün der Erbsen und des Spinats harmoniert nicht nur optisch wunderbar mit dem orangefarbenen Paprika und dem cremigen Dotter. Diesen Salat sollte man so vorbereiten, dass er sofort, nachdem das Stundenei auf den Salat geglitten ist, serviert werden kann.
Den Eigengeschmack der Nüsse unterstützen wir gerne durch schonendes Rösten. Wir verwenden sie unterschiedlich gewürzt zum Aperitif, als Topping auf Salaten und Vorspeisen oder um das Frühstück zu ergänzen. Denn Nüsse aller Art gelten als äußerst gesund. Sie enthalten wertvolle Eiweißbausteine, Spurenelemente und Fette.
Wir mögen das pure Aroma von Biogetreide, man riecht und schmeckt förmlich das Terroir, auch in den herzhaften Weckerln, die wir ohne weitere Gewürze mit dem milden Lievito Madre treiben. In diesem Rezept ist ein helles Weizenmehl das dominierende, aber zurückhaltende Element, um den drei geschroteten Getreidesorten eine angemessene Bühne zu bieten.
Kir und Kir Royal sind klassische französische Aperitif-Cocktails. Der Johannisbeerlikör Creme de Cassis spielt dabei die süß-fruchtige Note, während der Wein bzw. der Champagner den frischen bis säuerlichen Part übernimmt. Kir Breton ist die bretonische Variante, die mit Cidre anstelle von Champagner gemischt wird. Alle sind beliebte Aperitife.
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