Zurzeit sind viele Blattkohltypen auf den Märkten erhältlich, manche sind rötlich bis violett, manche hell- bis dunkelgrün, stark oder weniger gekräuselt – alle diese Sorten gelten als überaus gesund. Betakarotin und Vitamin C sind reichlich darin vorhanden, aber auch mit vielen anderen Vitaminen und Vitalstoffen wie Kalzium und Eisen versorgt dieses Gemüse unsere Körper.
Rezepte
Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.
Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.
Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!
Inspiriert von der Rosenlimonade einer Edel-Fastfood-Kette in Wien entwickelten wir einen alkoholfreien Aperitif, der althergebrachte Aromen Persiens verbindet: Rose, Granatapfel und Verjus. Letzterer ist der Saft von unreifen Weintrauben, der seit der Antike als erfrischendes Getränk und Würzmittel verwendet wurde und heute noch im Iran oder der Türkei eingesetzt wird.
In Friaul findet man zur Karnevalszeit in jeder Bäckerei und Pasticceria die typischen Karnevalsgebäck-Sorten wie Krapfen, Crostoli und Fritole. Letztere sind frittierte luftige Bällchen mit Rosinen und Pinienkernen, die manchmal auch mit Cremen gefüllt sind. Die Krapfen sind österreichischen Ursprungs, sind aber kleiner. Crostoli sind süße gebackene Teigstreifen, die wir uns heute vornehmen.
Wir haben auf diesem Blog schon ein italienisches Landbrot vorgestellt und wollen heute das französische Pendant backen. Was ist eigentlich ein Landbrot? Wir verstehen darunter eine rustikale Brotversion, die mit Sauerteig und langer Teigführung gelockert wird. Die Mehle sind nicht so hell und etwas grober gesiebt, aber auch aromatischer als die für das urbane Weißbrot.
Rindswangerln sind eine besondere Spezialität der traditionellen Küche. Lange Zeit wurden sie als minderwertig eingestuft, der hohe Bindegewebeanteil wurde als Makel angesehen, mit dem nicht mehr umgegangen werden konnte. Zum Glück wurden sie im Zuge der Nose-to-tail-Bewegung wiederentdeckt. Um ein köstliches Gericht daraus zu kochen, braucht es ein wenig Wissen und den Mangelrohstoff Zeit.
Angeregt durch ein Foto einer italienischen Pasticceria, hat Ulli unlängst spontan ein Dessert gemacht, von dem wir beide begeistert waren. Nicht nur hat es uns sehr gut geschmeckt, es sah einfach toll aus, wie aus einer kleinen Konditorei, und der Aufwand war ein Klacks! Vom letzten Tiramisu gab es noch einige Biskotten und zufällig war auch noch der Rest einer feinen Nougatcreme im Kühlschrank.
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