Wir mögen es immer, wenn ein Salat mit knusprigen Zutaten wie gerösteten Brotstücken oder Nüssen verfeinert wird, damit eine zusätzliche Textur das Geschmackserlebnis bereichert. Unlängst haben wir eine für uns neue Variante von „Crunch“ am Salat ausprobiert: Buchweizen in einer neuen, knusprigen Variante, ganz passend zur Jahreszeit als Topping auf einem bunten Herbstsalat.
Zutaten als Hauptspeise für 2 Personen
- 1 Tasse Buchweizen
- 1 TL Olivenöl
- ca. 200 g bunt gemischte Blattsalate
- 1 Snackgurke
- ½ Karotte
- ¼ kg bunte kleine Paradeiser
- 1 Stück Buddha-Hand oder Limettenschale
- Kresse
- Salz und Pfeffer
- optional: Käsewürfel beliebiger Sorte
Dressing:
- 2 EL Birnenbalsamessig
- 3 EL herbes Olivenöl
- ½ TL Senfpulver
- 1 Prise Kreuzkümmelpulver
Den Buchweizen in der doppelten Menge (2 Tassen) gesalzenem Wasser weichkochen, das dauert ca. 15 Minuten. Anschließend etwas abkühlen, mit dem Olivenöl vermischen, nach Belieben würzen und auf einem Backblech mit Backpapier ausbreiten. Im vorgeheizten Ofen, idealerweise unter dem Heißluftgrill bei 200°C trocknen und bräunen bis es knusprig ist (ca. 10–15 Minuten).
Die gewaschenen und zerkleinerten Salatblätter auf zwei flachen Tellern verteilen, die Gurke in kleine Würfel, die Karotte in Juliennestreifen schneiden und gemeinsam mit den halbierten Paradeisern auf den Tellern mit dem Blattsalat verteilen. Das Stück Buddha-Hand oder die Limettenschale sehr fein würfeln und darüber geben. Anschließend das Dressing mit einem Löffel verteilen. Nun den lauwarmen knusprigen Buchweizen obenauf streuen. Den Salat mit frischer gezupfter Kresse bestreuen, die einen schönen Kontrast zum Buchweizen hat. Wer mag kann noch ein paar Käsewürfel dazugeben.
Anmerkung zur „Buddha-Hand“:
Von der Tropiterranean-Bewegung haben wir eine Auswahl verschiedener seltener Zitrusfrüchte bestellt und dabei auch die Zedratzitronenart „Buddhas-Hand“ erhalten, eine alte Zitrussorte, die ihren Namen den gelben handartigen Früchten mit „Fingern“ verdankt. Diese bei uns seltene Zitronenart hat keinen Saft und kein Fruchtfleisch, sondern nur Schale, die als Abrieb oder in kleinsten Stückchen in der Küche verwendet wird. Sie ist hocharomatisch und überhaupt nicht bitter. Da sie als sehr teuer gilt, wird sie auf Märkten so gut wie gar nicht angeboten. Als Alternative kann eine Limetten- oder Zedratzitronenschale dienen.
Mehr Salate in unserem Buch "GROSSE SALATE", erschienen im Braumüller Verlag.
