Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Einkorn gilt als Urgetreide und als ältestes kultiviertes Getreide der Menschheit, es wurde sogar bei der Gletschermumie Ötzi gefunden. Es ist reich an Vitaminen und Spurenelementen, wobei besonders der bis zu 50% höhere Gehalt an hochwertigem Eiweiß, der vierfache Gehalt an Beta-Carotin und die sechs- bis zehnfache Menge an Lutein im Vergleich zu herkömmlichen Weizen herausstechen.

Auf dem Markt gab es spätsommergemäß reife Mini-Wassermelonen aus dem Burgenland, die nur wenige kleine Kerne aufweisen und sehr erfrischend schmecken. Da kam uns die Idee, eine Anrichte-Variante des Salates „Wassermelone mit Feta“ aus unserem Buch „Große Salate“ zu gestalten. Das Dressing ist komplett neu, auch die Kräuter haben wir überarbeitet, aber sonst sind die Zutaten nahezu ident.

Manchmal brauchen wir helle, luftige Brote, die zum heißen Wetter passen. Wenn sie eine fein splitternde Kruste und eine lockere, fast wattige Krume haben, dann sind sie für uns die idealen Begleiter zu Salaten, um die restliche gute Marinade aufzutunken, oder die geeignete Unterlage für kühle Aufstriche. Bei diesem Brot kommt mit den Saaten noch ein wenig angenehmer Biss dazu.

Erdbeeren haben noch Hochsaison, und die frischen Kohlrabis vom Feld sind auf dem Markt erhältlich – da wollen wir unser Lieblingsrezept von der Kohlrübe neu kombinieren: das Carpaccio. Wenn wir diese Knollen frisch anschneiden, tropft der Saft heraus, und uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Noch ist die Gefahr gering, dass sie holzig sind, also nützen wir die aktuellen Früchte!

Wir sind große Fans des französischen Likörweins Pineau des Charentes. Er ist ein weitschichtiger Verwandter des Portweins. In Frankreich trinkt man ihn als Aperitif überwiegend pur auf Eis, seltener in Cocktails. Beliebt ist das Dessert „Melon au Pineau“, bei dem in eine entkernte Hälfte der kleinen hocharomatischen Charentais-Melone ein paar Schlückchen Pineau hineingegossen werden.

Wieso Johannes gerade in den größten Hitzephasen des Sommers an Wachauer Laberln denkt und wieder einen neuen Versuch unternimmt? Wir wissen es nicht. Aber er hatte eben Lust darauf und sie passen natürlich bestens zu einem sommerlichen, einfachen Abendessen mit Liptauer, Butter, Gurkerln und einem kalten G’spritzten Weiß. Hier also der dritte Versuch, dem Original näherzukommen:

Eindrücke

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