Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Eine einfache und meist auch köstliche Spezialität aus dem Elsass und den angrenzenden Regionen Lothringen, Saarland und der Pfalz. Ursprünglich wurde mit dem Backen des Flammkuchens getestet, ob der Backofen fürs Brotbacken heiß genug war, also ob die Flamme ausreichend war, daher der Name. Grundlage ist ein einfacher Brotteig, auf den pikante, salzige oder auch süße Auflagen kommen.

Vor einiger Zeit haben wir erstmals den Acquerello-Reis ausprobiert. Wir waren nach dem ersten Versuch nicht so überzeugt, dass das aufwendige Verfahren und die lange Reifung des Korns geschmacklich einen großen Unterschied hergeben. Inzwischen haben wir festgestellt, dass der Reis besonders feine Aromen gut aufnimmt. Allerdings haben wir noch keinen direkten Vergleichstest vorgenommen.

Auch in unserer zweiten Heimat, Muggia nahe Triest, ist es jetzt kühler geworden und wir essen ab und zu statt unseres Mittagssalates eine wärmende Suppe. In einer unserer kleinen Lieblingstrattorien empfahl uns der Kellner zu dieser Gelegenheit eine in der Gegend typische Suppe, die nährt und tröstet, nämlich die Minestra di Bobici. Bobici bezeichnet im Triestiner Dialekt Maiskörner.

Herbstzeit, da sind Kürbisse allgegenwärtig und so etwas wie ein kulinarischer Kalauer, also nicht sehr originell. Wir wollten etwas Neues wagen und räucherten einen Butternut, um dessen Fleisch zu einem Püree weiterzuverarbeiten. Dazu brauchten wir eine „Beilage“, wir entschieden auf rosa gebratene Entenbrust, auch nicht ausgefallen, aber mit weißem Portweinjus vielleicht doch ein wenig.

Auf unserem Markt hat es die letzten schönen Snackpaprika gegeben, die wir frisch besonders gern in einen Salat integrieren oder, wie der Name schon sagt, zwischendurch naschen. Wir suchten uns die orangefarbenen aus, um eine einheitliche Farbe zu haben und sie zu fermentieren. So entsteht z. B. eine geschmacksintensive Auflage für Crostini, die wir unseren Gästen zum Aperitif servieren.

Die Waldstaude ist eine ursprüngliche und robuste Roggenart; sie zählt zu den Urgetreiden und findet sich auch unter den Namen Urroggen, Urkorn oder, am häufigsten, Johannisroggen. Der letzte Name stammt von der Anbautradition, dass um Johannis, dem 24. Juni, ausgesät wurde. Im Herbst wurde das Grün geerntet und an das Vieh verfüttert. Erst im 2. Jahr wurde das Korn geerntet.

Eindrücke

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