Meeresgeschmack pur! Dieses einfache Rezept lässt sich gut vorbereiten und entführt ans Meer. Voraussetzung sind einzig ganz frische Sardinen, die wir bei unserem Fischhändler in Wien vorbestellen. Mal ist das Wetter zu schlecht, dass keine geliefert werden können, dann müssen wir umdisponieren, zuletzt hat es geklappt und wir bekamen fleischige frische Ware aus dem Atlantik.
Rezepte
Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.
Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.
Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!
Der 2. Februar, bei uns Maria Lichtmess, heißt in Frankreich „Chandeleur“, und an diesem Tag werden traditionell Crêpes gegessen. Das lassen wir uns nicht nehmen und gestalten für uns einen Abend mit Galettes und Crêpes. Dafür haben wir uns gut vorbereitet und nach dem besten Rezept für die französische Palatschinkenversion gesucht. Es ist einfach, wenn ein paar Regeln beachtet werden.
Es gibt viele reizvolle Aperitife ohne Alkohol. Wir mögen es sehr, immer wieder Neues auszuprobieren und unseren Freunden zu servieren. Diesmal haben wir einen spannenden Bitter aus der Slowakei in verschiedenen Kombinationen getestet, und so fanden wir und unsere Gäste diese Bicicletta-Version am besten. Bicicletta ist ein alter italienischer Spritz, den wir damit neu interpretieren.
Von der Zubereitung eines feinen Schmorgerichts, dem Boeuf Bourguignon, waren noch große braune Champignons übrig. Da wir einen Gast zum Abendessen erwarteten, überlegten wir, daraus eine kleine Vorspeise zu komponieren. Im Kühlschrank fand sich noch etwas vom italienischen geräucherten Blauschimmelkäse, der sich ideal für dieses Gericht eignete. Sozusagen ein Resteessen der besonderen Art.
Beim Triester Cocktailfestival 2023 waren wir bei der Präsentation des Kaffeewermuts im und vom Caffè San Marco. Neben einer kleinen Kulturgeschichte des Wermuts und der angeregten Diskussion über verschiedene Stile dieses aromatisierten Weines konnten wir auch das Getränk selbst erleben. Als Wermutliebhaber waren wir auf die ungewöhnliche Komposition gespannt – und wurden leider enttäuscht.
Die Feiertage sind längst vorüber, der triste Jänneralltag mit Kälte, Nebel und schlechter Stimmung hat uns im Griff. Und noch dazu spürt man um die Leibesmitte deutlich die Spuren der Genüsse der Weihnachtzeit. Wieder leichter zu werden, das gehört zu den neu gefassten Vorsätzen. So komponierten wir diesen feinen Salat, der uns mittags bunt am Teller und frisch im Geschmack erfreute.
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