Hauptspeisen

Noch ein Spargel-Rezept. Wir können und wollen es nicht verleugnen, wir sind große Fans dieser Stangen. Wieder hat uns im „Cucchiaio d’Argento“ ein Rezept angesprochen, das wir nur wenig auf österreichische Weise adaptiert und dessen Zubereitung wir ein wenig vereinfacht haben. Es ist sehr herzhaft, trotzdem deckt der Speck den Spargel nur optisch, aber nicht geschmacklich zu.

Im Frühjahr wächst in Italien der wilde Spargel, besonders beliebt ist er in Sardinien und in Friaul-Julisch-Venezien. Doch auch im Karst bis nach Kroatien und in Griechenland wird er geerntet und gerne mit Pasta oder in einer Frittata verarbeitet. Sogar bei uns wird er auf Märkten saisonal von April bis Juni angeboten. Am besten ist er natürlich möglichst frisch und selbstgepflückt.

Die ersten heißen Tage waren bereits im Lande, da brauchten wir einen erfrischenden Salat und kreierten einen in der Farbe Rot. Er könnte auch „Roter Hitzesalat“ heißen, klingt aber in unseren Ohren nicht so gut. Der Salat ist sehr schnell gemacht, und wenn man ihn schon ein, zwei Stunden vorbereitet und im Kühlschrank durchziehen lässt, wird er immer besser und erfrischender.

Wir, vor allem aber Johannes, sind Fans dieses französischen Imbisses. Er ist im Grunde ein Schinken-Käse-Toast, den die Franzosen mit Béchamelsauce und außen liegendem Käse zu einer eigenen Kreation gestaltet haben. 1910 soll das in Paris geschehen sein, wie immer ranken sich um die Entstehung von ikonischen Gerichten Legenden, auf die wir hier nur kurz eingehen wollen.

Wolfgang Kindermann — Liebe Ulli, lieber Johannes!Danke für die wunderbaren Infos zur Entstehung des Croques ("aus Menschenfleisch", großartig!) für die Verlinkung und für das Rezept, wird demnächst nachgekocht!Liebe Grüße, Wolfgang...

Manche Rezepte sind so einfach und köstlich: Wenige Zutaten, aber diese von bester Qualität, und ein paar Kniffe, die das Gericht geschmacklich zum Aufblühen bringen. So auch diese italienische Spargelversion, die wir in dem Standardwerk „Il Cucchiaio d‘Argento“ auf der Suche nach Alternativen zu Hollandaise und Co. gefunden haben. Butter und Parmesan unterstützen die Spargelaromen bestens.

Auf der griechischen Insel Santorin wird eine spezielle gelbe Erbsensorte angebaut, die sogar eine EU-geschützte Ursprungsbezeichnung erhalten hat: „Fava Santorinis“. Sie ist sehr aromatisch, da sie ihre Kraft aus dem vulkanischen Boden schöpft. Auch auf anderen Inseln und auf dem griechischen Festland werden gelbe Platterbsen angebaut, mit denen dieses Püree gut gelingt.

Eindrücke

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