Gegrillter Oktopus auf Favacreme

Auf der griechischen Insel Santorin wird eine spezielle gelbe Erbsensorte angebaut, die sogar eine EU-geschützte Ursprungsbezeichnung erhalten hat: „Fava Santorinis“. Sie ist sehr aromatisch, da sie ihre Kraft aus dem vulkanischen Boden schöpft. Auch auf anderen Inseln und auf dem griechischen Festland werden gelbe Platterbsen angebaut, mit denen dieses Püree gut gelingt.

Im stationären Handel sind sie in griechischen Lebensmittelgeschäften erhältlich und natürlich auch im Versand auf Internetplattformen. Der Vorteil dieser Erbsen ist, dass die nicht eingeweicht werden müssen, sondern sofort gekocht werden können. Auf Santorin und auf Astypalea wird das Püree gerne als Vorspeise mit Oliven und eingelegten Zwiebeln oder kalt als Brotaufstrich gereicht; wir verwenden es jetzt als Beilage zu einem gegrillten Oktopus-Arm.

Zutaten für eine Hauptspeise für zwei Personen

  • 2 vorgegarte Oktopus-Arme
  • 4–6 Dattel- oder Kirschtomaten
  • Sprossen oder Kräuter nach Belieben als Topping
  • Salz und Pfeffer

Favacreme:

  • 1 Tasse Fava + 4½ Tassen Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3-4 EL Ölivenöl
  • 2 EL frisch gepresster Zitronensaft

Zuerst die Favacreme zubereiten: Fava mit der Wassermenge, dem Salz und einer geschälten, geviertelten Zwiebel in einem Topf zum Kochen bringen und 10 Minuten auf großer Flamme kochen lassen. Währen dieser Zeit den sich bildenden Schaum abschöpfen. Danach für 45 Minuten offen auf kleiner Flamme köcheln lassen und regelmäßig umrühren. Nach dieser Zeit vom Feuer nehmen, pürieren und nun zugedeckt mindestens 2 Stunden ziehen lassen. Dann das Olivenöl und den Zitronensaft unterrühren. Das lässt sich gut vorbereiten, im Kühlschrank hält sich die Creme in einem gut verschlossenen Gefäß einige Tage.

Die Oktopus-Arme im vorgeheizten Grill auf einer Platte grillen, so dass sie von allen Seiten leicht angebräunt werden. Alternativ können sie auch in einer beschichteten trockenen oder ganz leicht mit Öl gefetteten Pfanne gegrillt werden. Oder man grillt sie auf einem Holzkohlengrill, das ist natürlich die ursprünglichste Methode. Bei der Hälfte der Grillzeit die halbierten Tomaten zugeben und anschmelzen. Alles mit Maß salzen und pfeffern, um den Eigengeschmack nicht zu übertönen.

Das Favapüree wieder erwärmen und auf den Tellern anrichten. Darauf die gegrillten Oktopus-Teile legen, daneben die Tomatenhälften drapieren und mit den Sprossen oder Kräutern toppen. Dazu passt ein klassischer Retsina oder griechischer Weißwein.

Eindrücke

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