Hauptspeisen

Mut zur Einfachheit – das könnte das Motto dieses unkomplizierten und köstlichen Salats sein. Jetzt im August sind die kleinen Cocktailtomaten besonders gut, weil reif und aromatisch. Die wenigen Zutaten dieses Salates werden von einem einzigartigen Dressing zusammengehalten, und wenn man ausgezeichnete Tomaten erhält, ist er eine erfrischende Delikatesse ersten Ranges.

Für unser Aperitif-Buch haben wir Miesmuscheln gebraucht, von denen die obere Schale entfernt wird und die mit einer Champignon-Duxelles gefüllt und überbacken werden. Wir nahmen diesen Bedarf zum Anlass, um für uns Moules frites zu kochen und gleich mehr Muscheln zu machen, die wir zwei Tage später, zwischenzeitlich eingefroren, für das Fotoshooting verwenden und füllen können.

An den Tagen, an denen das Thermometer deutlich über 30 Grad Celsius anzeigen wird, bereiten wir uns gerne schon in der Früh eine kalte Suppe oder einen frischen Salat zu, der gut gekühlt im Kühlschrank durchmariniert wird. Heute bei prognostizierten 35° C haben wir uns für eine Gurkensuppe entschieden, da wir junge Gurken verschiedener Sorten von unserem Markt erbeuten konnten.

Junger runder Radicchio war auf dem Markt gerade verfügbar, und unser Rosmarinstrauch ist in diesem warmen feuchten Frühsommer üppig gewachsen. Dazu kam die Sehnsucht von uns, endlich wieder einmal ein Risotto zu genießen – alles Ingredienzien und Motive, um sich trotz heißer Tage in die Küche zu begeben und mit einem feinen Carnaroli-Reis aus dem Po-Delta ein Risotto aufzusetzen.

Von den letzthin gebackenen Timballini amatriciani sind uns ein paar übriggeblieben, die wir tiefgefroren haben. Wir testen immer, ob Rezepte auch tiefkühlgeeignet sind, damit wir uns einen kleinen Vorrat anlegen können, um, wenn Gäste kommen, nicht so viel auf einmal kochen zu müssen. Und so helfen wir uns ab und zu mit eigenem, selbstgemachtem „Conveniencefood“.

Cetara an der amalfitanischen Küste ist berühmt für die Qualität der Sardellen und der Colatura di Alici, einer alten Fischsauce, die angeblich auf das Garum, der antiken Fischsauce aus Rom, zurückgeht. Dieses Rezept stammt aus Kampanien, wo es zudem fruchtig-süße Datterini, dattelförmige rote oder orange Kirschtomaten und Zitronen gibt, die an Duft und Aromen schwer zu überbieten sind.

Eindrücke

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