Hauptspeisen

Herbstzeit, da sind Kürbisse allgegenwärtig und so etwas wie ein kulinarischer Kalauer, also nicht sehr originell. Wir wollten etwas Neues wagen und räucherten einen Butternut, um dessen Fleisch zu einem Püree weiterzuverarbeiten. Dazu brauchten wir eine „Beilage“, wir entschieden auf rosa gebratene Entenbrust, auch nicht ausgefallen, aber mit weißem Portweinjus vielleicht doch ein wenig.

Vor dem Poschieren, dem Garziehen, von Fischfilets haben viele Hobbyköche und -köchinnen großen Respekt. Die Gefahr, dass die feinen Fischstücke rasch zerfallen, wenn man zu heiß oder zu lange poschiert, sitzt einem immer im Nacken, auch die Sorge, dass der Fisch nicht durch ist, weil zu kurz im Sud, begleitet einem. Wir kennen das aus eigener frustrierender Erfahrung.

Wir haben unlängst Grünkern-Laibchen gemacht, von denen uns ein paar übriggeblieben sind. Daher wollten wir mit einer anderen Verwertung experimentieren und haben eine optisch sehr ansprechende Salat-Kreation ausprobiert. Paprika, Tomaten, Kernöl sowie ein schöner reifer Rotweinessig aus dem Barriquefass lieferten mit dem feinen Geschmack des Grünkerns eine aromatische Ladung Glücks.

Wir wollten eine vegetarische Laberl-Variante ausprobieren, und auf der Suche nach einem Rezept stießen wir auf Grünkernlaibchen, denen wir einen mediterranen Twist verpasst haben. Keine Ahnung, ob am Mittelmeer Grünkern, der halbreif geerntete Dinkel, bekannt ist, jedenfalls ist im arabischen Raum Freekeh, der unreife, gedörrte und geröstete Hartweizen, als Nahrungsmittel geläufig.

Auf dem Markt gab es spätsommergemäß reife Mini-Wassermelonen aus dem Burgenland, die nur wenige kleine Kerne aufweisen und sehr erfrischend schmecken. Da kam uns die Idee, eine Anrichte-Variante des Salates „Wassermelone mit Feta“ aus unserem Buch „Große Salate“ zu gestalten. Das Dressing ist komplett neu, auch die Kräuter haben wir überarbeitet, aber sonst sind die Zutaten nahezu ident.

Erdbeeren haben noch Hochsaison, und die frischen Kohlrabis vom Feld sind auf dem Markt erhältlich – da wollen wir unser Lieblingsrezept von der Kohlrübe neu kombinieren: das Carpaccio. Wenn wir diese Knollen frisch anschneiden, tropft der Saft heraus, und uns läuft das Wasser im Mund zusammen. Noch ist die Gefahr gering, dass sie holzig sind, also nützen wir die aktuellen Früchte!

Eindrücke

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