Hauptspeisen

Anfang Mai von einer kurzen Reise zurück beobachteten wir, wie durch satten Regen und nachfolgendem Sonnenschein die Natur explodierte; der alte Kastanienbaum im Hof war mit üppiger weißer Kerzenpracht geschmückt, aber auch auf unserem Kräuterbalkon fanden wir das Bohnenkraut mit zarten hellblauen Blüten vor. Das machte Lust, wieder einen Salat zu kreieren.

Dieser Salat lässt schon ein wenig Vorfreude auf Ostern aufkommen. Das frische Grün der Erbsen und des Spinats harmoniert nicht nur optisch wunderbar mit dem orangefarbenen Paprika und dem cremigen Dotter. Diesen Salat sollte man so vorbereiten, dass er sofort, nachdem das Stundenei auf den Salat geglitten ist, serviert werden kann.

Im Wiener „Steirereck“. Ein Abendessen zu einem besonders festlichen Anlass. Bei jedem Gang in diesem Weltklasserestaurant erhält der Gast ein kleines Infokärtchen über das jeweils enthaltene Leitprodukt. So lernten wir die Puntarella kennen, die uns danach in den kalten Monaten in Wien und auf italienischen Märkten immer wieder begegnet ist.

Es ist Montagvormittag in Muggia, und noch dazu „la quaresima“, Fastenzeit. Wir planen unseren Tag. Welchen Salat gibt es mittags? Da wir uns gerade intensiv mit der Radicchio-Vielfalt der Gegend und Saison beschäftigen, kaufen wir uns diesmal einen roten Radicchio di Verona IGP, der nur zart bitter schmeckt und eine angenehme feste Konsistenz hat.

Auf den italienischen Märkten sind oft Gemüsesorten wie Karfiol oder Rote Rüben in besonders junger Version zu finden. Da sehen letztere beispielsweise wie Radieschen aus, kleine frisch-rote Rübchen mit viel Grün dran. Mini-Porree, Zellerknollen, Fenchel haben wir schon ausprobiert und vom zarten Geschmack begeistert.

Angerichtet — Danke für den freundlichen Kommentar! Mit ein bisschen Glück gibt es in Wien auch schöne Funde. Bei "Bio Martin", der vieles aus Italien importiert, in der "Vitaminstation 2" bei der Reichbrücke/Vorgartenstraße oder am Kutschkermarkt werden wir fündig....
Otti Grünwald — Macht Lust auf mehr ! Und traurig, weil es in Wien nur selten so tolle Zutaten gibt !...

Die Rosen von Gorizia gibt es nicht nur in kräftigen Rottönen, sondern auch gelb bis hellgrün und gesprenkelt. Diese sind wahrscheinlich eine Kreuzung der Rosa mit Cicoria bionda di Trieste. Wegen ihrer Farbe, ähnlich dem Kanarienvogel, werden sie als „Canarino“ bezeichnet. Geschmacklich gilt sie als zarteste und feinste unter den Salatrosen.

Eindrücke

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