Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Viele Italienliebhaber und -liebhaberinnen kennen wahrscheinlich den Cotechino, eine grobe Schweinsrohwurst, oder den größeren Bruder Zampone, den mit Wurstbrät gefüllten Schweinsfuß –, ursprünglich aus Modena bzw. der Emilia-Romagna haben sie sich in ganz Italien ausgebreitet. Wir haben beide in der Toskana und im Veneto gegessen, und sogar im Süden in den Alimentari liegen gesehen.

Wir mögen täglich Salate in jeglicher Zusammenstellung, das ist gerade in unserem gerade erschienenen Buch „GROSSE SALATE“ hinreichend beschrieben. Im Winter ist es vorwiegend Ulli wichtig, mittags eine wärmende, ausreichend sättigende Mahlzeit zu sich zu nehmen, auch in Form eines Salates.

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, das Jahr noch nicht zu Ende, und obwohl wir bereits genug von all den köstlichen, wunderschönen Keksen haben, gibt es immer noch viele davon. Also was tun?

Die Borlottibohne, auch Cranberry-Bohne oder Römische Bohne genannt, ist ein Klassiker der Italienischen Küche. Ihre Farbe ist frisch und getrocknet weiß rot gesprenkelt bis zartrosa und wird beim Kochen dunkelrot. Sie ist wie andere Hülsenfrüchte ballaststoff- und vitaminreich, enthält viel pflanzliches Eiweiß.

Wir mögen es, unsere Freundinnen und Freunde bei einem Aperitif mit einer kleinen Köstlichkeit zu überraschen. Fingerfood ist da immer eine gute Wahl. Zu einem leicht herben Campari-Spritz passen Snacks mit Paprika sehr gut. Wenn man noch eine pikante zur süßlichen Paprika-Note hinzufügt, wird das eine geschmacklich runde Sache.

Selbstgemachte Snacks zum Aperitif sind immer schöner als gekaufte, selbst wenn sie aus einem Geschäft stammen, die handgemachte Produkte anbieten. Industrieprodukte aber vermeiden wir. Eine köstliche Petitesse sind die kleinen Sablés au Gruyère, die sich gut einfrieren und auch wieder aufbacken lassen.

Eindrücke