Rezepte

Mit unseren Rezepten wollen wir Anregungen und Ideen liefern. Sie sollen Freude und Spaß machen, denn Kochen und Anrichten ist für uns eine lustvolle Tätigkeit, die mit vielen sinnlichen Eindrücken verbunden ist. Und Essen soll nicht nur gut schmecken, sondern auch ansprechend aussehen.

Wie bei fast allem im Leben ist Qualität schon die halbe Miete. Deshalb achten wir besonders auf die Herkunft und Güte der Waren. Wir verwenden hauptsächlich Bioprodukte oder Erzeugnisse von Kleinproduzenten, die wir persönlich kennen und von denen wir wissen, dass sie naturnah, wenn nicht biologisch arbeiten. Wir leben direkt an einem Wiener Markt, der es uns leichter macht, ausgezeichnete Waren zu finden. Doch auch in Supermärkten gibt es hervorragende Bioprodukte zu kaufen. Leider ist Bio immer noch teurer als konventionell Hergestelltes (eigentlich müsste es umgekehrt sein, aber das ist eine andere Geschichte). Es ist jedem und jeder selbst überlassen, diese Entscheidungen beim Einkauf zu treffen.

Und noch ein Hinweis: Rezepte sind keine Gesetzestexte. Jedes Rezept ist veränderbar, wozu wir auch anregen wollen. Jeder und jede ist sich selbst das Maß – erlaubt ist, was schmeckt!

Die Wintersalate sind bei uns häufig mit feineren Radicchiosorten zusammengestellt. Wir mögen die zarten bis deutlichen Bitternoten, die sich mit süßlichen Zutaten wie reifen Zitrusfrüchten – filetierte Orangen und ganze Kumquats sind hier erste Wahl – oder, so wie hier, mit Rüben kombinieren lassen.

Die italienische Weizenmehlsorte Tipo 1 ist ein leicht dunkles Mehl, weil mehr Schale vom Korn erhalten bleibt als beim Mehl Tipo 0 oder 00, dem italienischen Weißmehl. In Österreich gibt es mit dem W700 eines, das dem Tipo 0 entspricht, leider aber keines mehr vor dem Vollkornmehl. In Deutschland wäre Tipo 1 mit dem Type 812 zu vergleichen.

In Muggia kaufen wir gerne die frischen saisonalen Produkte in einem Biogemüsegeschäft einer ansässigen Landwirtefamilie aus dem Rosandratal. Im Sommer entdeckten wir, dass auch Mehl verkauft wird. Barbara, eine Tochter der Familie, erzählte uns, dass sie von einem befreundeten Getreidebauern diese Biomehle beziehe und sie geschmacklich ganz besonders gut finde.

Eines der einfachsten Sauerteigbrote, die wir kennen. Mit Lievito Madre, dem fest geführten italienischen Sauerteig, wird das Brot mild, bekommt eine knusprige Kruste und eine grobporige Krume. Entspannt wird der glatte Teig nach einer 12-stündigen Gare geformt und gebacken. Am besten man nimmt dasselbe Mehl, mit dem der Lievito Madre angesetzt wird.

Wer Ende 2021 keinen Sauerteig besaß, war nie in einem Lockdown. Das gilt vor allem für Brotbäcker, die im ersten Lockdown 2020 verzweifelt nach Hefewürfel im Handel Ausschau hielten. Wir setzten im April 2020 unseren italienischen Sauerteig an, der bis heute unser Begleiter wurde und uns viel Freude macht.

Eindrücke

Wir benutzen Cookies

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.