Vorspeisen

An den Tagen, an denen das Thermometer deutlich über 30 Grad Celsius anzeigen wird, bereiten wir uns gerne schon in der Früh eine kalte Suppe oder einen frischen Salat zu, der gut gekühlt im Kühlschrank durchmariniert wird. Heute bei prognostizierten 35° C haben wir uns für eine Gurkensuppe entschieden, da wir junge Gurken verschiedener Sorten von unserem Markt erbeuten konnten.

Junger runder Radicchio war auf dem Markt gerade verfügbar, und unser Rosmarinstrauch ist in diesem warmen feuchten Frühsommer üppig gewachsen. Dazu kam die Sehnsucht von uns, endlich wieder einmal ein Risotto zu genießen – alles Ingredienzien und Motive, um sich trotz heißer Tage in die Küche zu begeben und mit einem feinen Carnaroli-Reis aus dem Po-Delta ein Risotto aufzusetzen.

Die Chinesische Keule, auf Deutsch auch Spargelsalat, ist ein enger Verwandter des Kopfsalats. Wie angekündigt haben wir speziell für unsere Neuentdeckung einen Salat kreiert, der sommerliche Aromen auf dem Teller vereint. Mit nur drei Hauptzutaten und einem fruchtigen Dressing mit Orange ist unkompliziert ein köstliches und optisch ansprechendes Salatgericht hergestellt.

In der Region der nördlichen Adria, aber auch im Süden werden die Jakobsmuscheln, die Capesante, gratiniert, dass ihnen und den Essern Hören und Sehen vergehen. In 90 Prozent der Fälle, und selbst in sehr guten Restaurants, werden sie mit Käse und Bröseln zugepappt, dass von dem köstlichen Geschmack dieser aromatischen Muscheln nichts mehr übrigbleibt. Das ist schade!

Von den letzthin gebackenen Timballini amatriciani sind uns ein paar übriggeblieben, die wir tiefgefroren haben. Wir testen immer, ob Rezepte auch tiefkühlgeeignet sind, damit wir uns einen kleinen Vorrat anlegen können, um, wenn Gäste kommen, nicht so viel auf einmal kochen zu müssen. Und so helfen wir uns ab und zu mit eigenem, selbstgemachtem „Conveniencefood“.

Pasta all'amatriciana ist wahrscheinlich vielen geläufig. Diese Salsa ist eine traditionelle italienische Nudelsauce auf der Basis von Guanciale, Pecorino Romano, roten Tomaten und Weißwein. Im Cucchiaio D’Argento wird auf jeden Fall noch ein frischer Peperoncino mitverarbeitet, manche haben lieber Zwiebel, manche verzichten auf beides. Wie immer gibt es regionale Präferenzen.

Eindrücke

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