Manche Rezepte sind so einfach und köstlich: Wenige Zutaten, aber diese von bester Qualität, und ein paar Kniffe, die das Gericht geschmacklich zum Aufblühen bringen. So auch diese italienische Spargelversion, die wir in dem Standardwerk „Il Cucchiaio d‘Argento“ auf der Suche nach Alternativen zu Hollandaise und Co. gefunden haben. Butter und Parmesan unterstützen die Spargelaromen bestens.
Vorspeisen
Eine schöne österliche Vorspeise mit einem kleinen Wow-Effekt ist dieses Osternest aus Frittaten mit Rucola, Tomatencreme und Dotter. Wenn das frittierte Eigelb angeschnitten wird und das weiche Innere langsam auf das knusprige Teignest rinnt, dann läuft garantiert auch im Mund das Wasser zusammen. Es ist gar nicht schwer herzustellen, ein paar kurze Vorarbeiten sind nötig, aber das war es schon.
Mimosen sind gerade noch in den Blumenläden erhältlich. Sie sind für uns die ersten Frühlingsgrüße aus dem Süden, und wir erfreuen uns am Anblick eines mit den feinen gelben Blüten schön geschmückten Floristenstands. Leider halten diese zarten Dolden nicht lange in der Vase. Doch die Kreativität in den südlichen Ländern zaubert als Ausgleich die Mimosenoptik gerne auf Teller.
Orangen in Salaten haben wir schon mehrfach eingesetzt, sie geben den Salaten so wunderbar fruchtige Noten: Fenchelsalat mit Orangen und Datteln aus unserem Buch „GROSSE SALATE“ oder die köstliche Rosa di Gorizia, die ihren zartbitteren Geschmack fabelhaft mit den Orangenfilets verbindet. Diesmal wollten wir es pur halten, gerade weil nun Hochsaison von aromatischen Orangen herrscht.
Hummus ist in der klassischen Version schon eine feine Spezialität aus dem Orient, der Ursprung dieses Rezepts soll in Syrien liegen, wo es im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, und es bedeutet auf Arabisch „Kichererbse“. Humus hingegen kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet einen Mutterboden oder Erde. Also das zweite „m“ nicht vergessen, wenn man etwas Köstliches zum Essen möchte!
Die Jota ist eine Spezialität aus Friaul-Julisch-Venetien. Sie ist eine herzhafte Suppe, deren Ursprung im slowenischen Umland liegt. Ein Rezept dazu gibt es nicht, jede Familie, jede Trattoria und jedes Dorf hat seine eigene Version, gemeinsam sind die Zutaten Bohnen und Kartoffeln, meistens ist die Basis Sauerkraut, in der Region um den Isonzo ist es Brovada, fermentierte Rüben.
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