In Italien sind „Fettuccine Alfredo“ nahezu unbekannt. In den Vereinigten Staaten hingegen gilt es als eines der beliebtesten Pastagerichte in italienischen Restaurants. Erfunden wurde es 1908 in Rom vom Koch Alfredo di Lelio, als seine Frau von Schwangerschaft und Geburt so geschwächt war, dass er zu ihrer Stärkung dieses Pastagericht servierte. Sie kam zu Kräften und war begeistert!
Vorspeisen
Salate mit Roten Rüben sind uns immer willkommen. Am liebsten garen wir sie selbst im Backofen, denn da verströmen sie einen wunderbaren Duft in der Wohnung, aber wenn es schnell gehen soll, nehmen wir auch vorgegarte. Gerade sind die ersten Salatköpfe des Radicchio Variegato di Castelfranco in Wien erhältlich, so wollten wir eine entsprechende Kombination zusammenstellen.
Kürbissuppen sind im Herbst fixer Bestandteil in der Küche. Doch immer mit Kürbiskernöl und Kürbiskernen gewürzt ist uns zu langweilig. Wir wollten mehr Frucht und einen spannenden Kontrast in diese Suppe bringen, womit wir bei unseren Freunden in den letzten beiden Wochen jeweils einen Wow-Effekt ausgelöst haben, was uns natürlich gefreut und motiviert hat, dieses Rezept zu veröffentlichen.
In einem Feinkostgeschäft in Triest fanden wir platziert an prominenter Stelle eine Dose mit Risottoreis: „Acquerello“. Noch nie gehört. Der Preis lag bei € 6,50 für einen halben Kilo, also deutlich über anderen Risottoreis-Sorten wie herkömmlicher Carnaroli. Die Webseite dieser Marke verspricht: „Die erste Dose vergisst man nie“. Nun ja, das mussten wir dann ausprobieren.
Auf unserer Terrasse in Wien scheint sich die Zitronenverbene in der Mittagssonne sehr wohl zu fühlen. Ihr Duft ist betörend: pures Zitronenaroma, nicht umsonst heißt sie so! Wir kennen dieses Eisenkrautgewächs auch unter dem französischen Namen Verveine. Die Franzosen und vor allem die Französinnen trinken gerne einen Tee aus getrockneten Blättern zur Verdauung nach dem Essen.
Der Wiener Ausdruck Paradeiser für Tomaten trifft gerade jetzt perfekt zu. Der ideale Reifegrad des vielfältigen Fruchtgemüses bringt einfach einen paradiesischen Geschmack. Die Biotomaten von den regionalen Gärtnern überragen dabei jede noch so professionell angepriesene biologisch Supermarktware. Im Moment ist also die beste Zeit für puristische Paradeisergerichte wie dieses Carpaccio.
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