Hauptspeisen

Auch wenn der Winter da ist, die Tage kurz, die Nächte lang sind und es empfindlich kalt sein kann, essen wir mittags gerne Salat. Allerdings braucht Ulli beim Wintersalat eine warme Komponente, damit ihr nach dem Essen nicht kalt ist. In diesem Rezept ist uns eine saisonale Mischung voller Vitamine und gesunden Bitterstoffen gelungen, und noch dazu eine schöne Farbkomposition.

Die Jota ist eine Spezialität aus Friaul-Julisch-Venetien. Sie ist eine herzhafte Suppe, deren Ursprung im slowenischen Umland liegt. Ein Rezept dazu gibt es nicht, jede Familie, jede Trattoria und jedes Dorf hat seine eigene Version, gemeinsam sind die Zutaten Bohnen und Kartoffeln, meistens ist die Basis Sauerkraut, in der Region um den Isonzo ist es Brovada, fermentierte Rüben.

Sehr liebe und nahe Freunde besuchten uns in Muggia, sie sind übrigens unsere ältesten gemeinsamen Freunde, um Silvester mit uns zu feiern. Ein paar Tage vor dem Jahreswechsel kamen sie an, und wir wollten sie am Ankunftsabend regional passend bewirten. Alle lieben wir das Meer, und weil sie noch nie unser Risotto al Mare gegessen hatten, bot sich nun eine gute Gelegenheit.

Unser Weihnachtsessen am 25. Dezember richtet sich nach der Zahl der Kommenden. Da manche Familienmitglieder manchmal andere Verpflichtungen nachzugehen haben, sind wir in einem Jahr mehr, im nächsten weniger. Heuer waren wir die kleinste Gruppe, und wir entschieden, keinen Truthahn, keine Lammkeule oder einen großen Schmortopf zuzubereiten, sondern einen italienischen Polpettone.

In Italien sind „Fettuccine Alfredo“ nahezu unbekannt. In den Vereinigten Staaten hingegen gilt es als eines der beliebtesten Pastagerichte in italienischen Restaurants. Erfunden wurde es 1908 in Rom vom Koch Alfredo di Lelio, als seine Frau von Schwangerschaft und Geburt so geschwächt war, dass er zu ihrer Stärkung dieses Pastagericht servierte. Sie kam zu Kräften und war begeistert!

Gesundes Essen soll auch sehr, sehr gut schmecken. Die italienische Küche ist meisterhaft, wenn es darum geht, verschiedene Aromen so zu kombinieren, dass man sie einzeln wie auch im Zusammenspiel genießen kann. Nach diesem Vorbild haben wir in einer kräftigen Minestra Kürbis, Grünkohl, Kichererbsen und Tomaten miteinander verbunden, woraus eine köstliche wohltuende Suppe entstand.

Eindrücke