Hauptspeisen

Prosciutto und Melone sind ein Sommerpaar, das wir immer mit Italien verbinden. Aus dieser klassischen Kombination haben wir einen erfrischenden und leichten Salat kreiert, diesmal variiert mit einem feinen spanischen Rohschinken, aber natürlich ist Prosciutto ebenso möglich. Die reifen Zuckermelonen, die jetzt auf dem Markt erhältlich sind, harmonieren bestens mit Spinat und Schinken.

Die Eierschwammerl-Saison ist voll angelaufen! Obwohl Pilze grundsätzlich wegen der enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine gesund sind, sollte man Wildpilze wegen einer möglichen Anreicherung von Schwermetallen und radioaktivem Cäsium nicht öfters als einmal pro Woche essen. Wenn wir uns also diese Delikatesse gönnen, dann muss sie perfekt zubereitet sein wie dieses schnelle Rezept.

Auf unseren Stammmärkten – dem Wiener Vorgartenmarkt und dem Wochenmarkt in Muggia – gibt es zurzeit bei jeweils einem Bio-Gärtnerei-Stand Knoblauchsprossen. Das sind die bis zu 30 Zentimeter langen Blütentriebe der Knoblauchpflanze. Wir mögen diese Stängel gerne als schnell in Öl angebratene würzige Gemüsebeilage, die gut zu Fleisch und auch zu gegrilltem Oktopus und Schwertfisch passt.

In Muggia werden wir von Giovannis Macelleria immer mit bester Fleischqualität versorgt. Der italienische Fleischhauer weiß, woher das Fleisch stammt und wie die Tiere gehalten werden. Er kauft von kleinen Betrieben, die sorgsam mit ihrem Vieh umgehen. Deshalb haben wir Vertrauen zu ihm, das nie enttäuscht wurde. Diesmal wollten wir ein Rindscarpaccio mit bester Fleischqualität machen.

Dieser Salat mit dem seltsamen Namen wurde uns unlängst von unserer Bio Gärtnerin angeboten; er interessierte uns schon wegen seines besonderen Aussehens: Längliche Salatkopfform in zartem Hellgrün mit sortentypischen braunroten kräftigen Sprenkeln. Sabine versorgte uns mit Tipps, und wir probierten also gleich damit einen Salat aus. Und dann wurde über dessen Geschichte recherchiert.

Einmal im Jahr oder zu „heiligen Zeiten“ machen wir eine aufwändige Variante des italienischen Fleischsugos aus Bologna in einer größeren Menge, die wir einrexen und so übers Jahr als Vorrat haben. Warum wir uns die sechs bis acht Stunden Arbeits- und Kochzeit antun? Wegen des unübertrefflichen Geschmacks, der eben aus der langen Frittier- und Schmorzeit resultiert.

Eindrücke