Aperitife

Wir sind große Fans des französischen Likörweins Pineau des Charentes. Er ist ein weitschichtiger Verwandter des Portweins. In Frankreich trinkt man ihn als Aperitif überwiegend pur auf Eis, seltener in Cocktails. Beliebt ist das Dessert „Melon au Pineau“, bei dem in eine entkernte Hälfte der kleinen hocharomatischen Charentais-Melone ein paar Schlückchen Pineau hineingegossen werden.

Der weltweite Siegeszug des Spritz, mit Aperol oder einem anderen italienischen Aperitifbitter, seit mehr als 20 Jahren ist phänomenal und stellt sogar die französische Aperitifkultur in den Schatten. Spritz wurde ein ikonischer Aperitif, der sogar in Frankreich überaus beliebt ist. Es wundert auch nicht, er bietet Raum für Experimente, und kreative Interpretationen kommen häufig dazu.

Mimosen sind gerade noch in den Blumenläden erhältlich. Sie sind für uns die ersten Frühlingsgrüße aus dem Süden, und wir erfreuen uns am Anblick eines mit den feinen gelben Blüten schön geschmückten Floristenstands. Leider halten diese zarten Dolden nicht lange in der Vase. Doch die Kreativität in den südlichen Ländern zaubert als Ausgleich die Mimosenoptik gerne auf Teller.

Bis Mitte April ist noch die Puntarella erhältlich, ein typisches Salatgemüse der kalten Jahreszeit. Über sie und die klassische Zubereitung „alla Romana“ haben wir bereits geschrieben. Nun wollten wir etwas Neues ausprobieren und haben die Puntarella als Grundlage für einen herb-aromatischen Aufstrich gewählt. Ideal auf Crostini oder getoastetem Landbrot zum Aperitivo!

Inspiriert von der Rosenlimonade einer Edel-Fastfood-Kette in Wien entwickelten wir einen alkoholfreien Aperitif, der althergebrachte Aromen Persiens verbindet: Rose, Granatapfel und Verjus. Letzterer ist der Saft von unreifen Weintrauben, der seit der Antike als erfrischendes Getränk und Würzmittel verwendet wurde und heute noch im Iran oder der Türkei eingesetzt wird.

Hummus ist in der klassischen Version schon eine feine Spezialität aus dem Orient, der Ursprung dieses Rezepts soll in Syrien liegen, wo es im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, und es bedeutet auf Arabisch „Kichererbse“. Humus hingegen kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet einen Mutterboden oder Erde. Also das zweite „m“ nicht vergessen, wenn man etwas Köstliches zum Essen möchte!

Eindrücke

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