Warmer Wurzelsalat

Jetzt ist die Saison der Wurzeln und Rüben. Natürlich ist ganz junge, frische Ware im Herbst ein Traum, roh oder schnell gebraten, aber gut gelagerte Knollen können eine wirkliche Bereicherung im hochwinterlichen Speiseplan sein. Wir haben einen warmen Salat mit diesen Zutaten kreiert, die sich gut abwandeln lassen.

Eine Rote oder Chioggia-Rübe würde noch gut dazu passen, Goldrüben sind eine schöne dunkelgelbe Variante von diesen, oder auch Teltower Rübchen, die Goethe schon geschätzt hat, und Mairüben, die vielleicht auch unter dem französischen Namen Navets bekannt sind, würden dem Salat Geschmack und Farbe geben.

Die Haselnüsse als Drüberstreuer ergänzen den Salat mit Crunch, andere geröstete Nüssen erfüllen denselben Zweck: Cashew, Erdnüsse, Walnüsse ...

Zutaten für zwei Personen als Hauptspeise:

  • 1 gelbe Rübe
  • 1 Pastinake
  • 1 Petersilwurzel
  • 1 kleine Zellerknolle
  • 2 Karotten
  • 1 Porree
  • 2 TL geriebene Ingwerwurzel
  • 1 geriebene Zitronenschale
  • Salz und Pfeffer

Dressing:

  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Sesamöl
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Dijonsenf
  • 1 EL Honig (oder Dattelsirup)
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • ½ TL Sumach
  • ½ TL Korianderpulver

Anrichten:

  • 1 Handvoll Haselnüsse

Alle Rüben und Wurzeln schälen, in ca. 1 cm breite und 5 – 7 cm lange Stifte schneiden. Den Porree schälen und in ebenso lange Streifen schneiden. Alles in einer Schüssel gemeinsam mit dem Ingwer und dem Olivenöl vermischen, salzen und pfeffern und auf ein Backblech geben. Im vorgeheizten Backofen bei 160° C Umluft ca. 20 – 25 Minuten rösten (mit einem Zahnstocher eine Probe machen).

Währenddessen das Dressing mit allen Zutaten aufschlagen und die grob gehackten Haselnüsse in einer trockenen beschichteten Pfanne rösten. Das gegarte Gemüse aus dem Ofen nehmen, auf zwei Tellern anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Zum Schluss mit den Haselnüssen bestreuen und warm servieren. Wir haben noch einen Klacks scharfen Ajvar dazu gegeben.

Das Urkornbrot mit Buttermilch passt gut zu diesem Salat, ebenso das italienische Dinkelbrot.

Tipp:
Ist Sumach nicht gerade in der Gewürzlade, was bei diesem bei uns eher seltenen Gewürz gut möglich ist, so kann ein Teelöffel Granatapfel- oder Cranberrysaft Abhilfe schaffen. Er ersetzt den typisch fruchtigen Geschmack nicht vollständig, aber er bringt zusätzlich die rote Farbe ein.

Mehr Salate in unserem Buch "GROSSE SALATE", erschienen im Braumüller Verlag.

Eindrücke

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