Obwohl es zum Glück den einen oder anderen sonnigen Tag gibt, ist doch das Grau des Winters, vor allem in Wien noch vorherrschend. Da ist es besonders wichtig, sich kräftige, belebende Farben auf den Teller zu zaubern. Das gelb-orange Farbenspiel dieser Suppe, ihre Wärme und die Süße der Paprika versprechen schon den nächsten Sommer.
Zutaten für 4 Personen:
- 400 g roter Paprika (ohne Strunk und Kerne)
- 400 g gelber Paprika (ohne Strunk und Kerne)
- 2 mittelgroße Schalotten
- 4 EL Olivenöl
- 1 l Gemüsebouillon
- Salz und Pfeffer
- 3 – 4 TL Krenessig
- etwas Petersilie
In zwei Kochtöpfen je 2 EL Olivenöl erhitzen. Darin je eine in kleine Würfel geschnittene Schalotte andünsten und dann die in Stücke geschnittenen roten Paprikaschoten in den einen, sowie die gelben in den anderen Topf mit den Schalotten geben und kurz mitdünsten. Dann mit jeweils mit 500ml Gemüsesuppe aufgießen, salzen und pfeffern und die Paprikastücke weich dünsten. Bevor das Gemüse mithilfe eines Pürierstabes fein zerkleinert wird, gießt man jeweils etwas Kochflüssigkeit in ein separates Gefäß. Nun werden beide Paprikasuppen getrennt püriert, die orangerote und die gelbe Cremesuppe müssen am Ende unbedingt von gleicher Konsistenz sein. Mithilfe der davor beiseite gestellten Kochflüssigkeit kann bei Bedarf etwas verdünnt werden. Die so hergestellte gelbe und rot-orange Suppe jeweils mit etwas Krenessig abschmecken und bei Bedarf noch salzen und pfeffern.
Nun zwei tiefe Suppenteller zum Anrichten wählen. Mithilfe einer Alufolie in der Mitte des leeren Tellers eine Art Trennwand als Schablone formen (siehe Video).
Jetzt sind idealerweise zwei Personen zum Fertigstellen nötig. Eine hält die vorgefertigte Schablone fest in der Mitte des Tellers, während die andere Person gleichzeitig mit zwei Schöpflöffeln die heiße gelbe und orangerote Suppe in jeweils eine Tellerhälfte gießt. Anschließend die Alutrennwand vorsichtig nach oben ziehen. Wenn die beiden Suppen die gleiche Konsistenz hatten, bilden sich im Suppenteller zwei exakt gleichgroße Halbkreise mit klarer Trennlinie ab. Wer möchte, kann durch aus der Farbengrenze mit einem Stäbchen oder Löffel ein Muster ziehen. Wir bevorzugen die klare Linie.
Die anderen Teller in gleicher Weise anrichten (die Schablone kann weiterverwendet werden, immer in den gelben Teil die gelbe Suppe und in den orangen Teil die orange Suppe). Zuletzt mit etwas Petersilie bestreut servieren.
Dafür braucht es etwas Übung und ein gut aufeinander eingespieltes Team; also ein paar Mal üben, bevor die Suppe für Gäste angerichtet wird.