Angeregt durch ein Foto einer italienischen Pasticceria, hat Ulli unlängst spontan ein Dessert gemacht, von dem wir beide begeistert waren. Nicht nur hat es uns sehr gut geschmeckt, es sah einfach toll aus, wie aus einer kleinen Konditorei, und der Aufwand war ein Klacks! Vom letzten Tiramisu gab es noch einige Biskotten und zufällig war auch noch der Rest einer feinen Nougatcreme im Kühlschrank.
Im Grunde kann jede Art von Creme dafür verwendet werden (z.B. eine feine Crème Patisserie oder eine Haselnuss- oder Maronicreme aus dem Glas), von der Konsistenz sollte sie so fest sein, dass man sie mit dem Spritzsack dressieren kann. Zusätzlich verwendeten wir frische, knackige Heidelbeeren, was dem Dessert eine gewisse Säure gab. Ebenso passen Himbeeren und Brombeeren.
Zutaten für 2 Törtchen
- 8 Biskotten
- 200 bis 300 g Creme
- eine Hand voll Heidelbeeren oder andere Beeren
Zwei kleine Tortenringe (8 cm im Durchmesser, Höhe 5 cm) auf einem Dessertteller platzieren. Die Biskotten quer mit einem scharfen Messer halbieren. Nun den Anschnitt der halbierten Biskotten mit etwas Creme bestreichen und diese entlang der Tortenringe innen aneinanderreihen, wobei der bauchige Biskottenteil dem Ringrand zugewendet sein soll. Anschließend die Creme in einem Dressiersack mit Sterntülle füllen und den Tellerboden innerhalb des Biskottenringes mit Cremetupfen bedecken. Dann die Heidelbeeren darauf verteilen und obenauf nochmals einige Cremetupfer spritzen. Nun die Tortenringe vorsichtig nach oben wegziehen und mit den Händen die Biskotten vorsichtig andrücken. So gelingt ein kleines, hübsches Törtchen. Als Topping kann man noch ein paar Schokospäne darüber hobeln oder das Törtchen mit Puderzucker oder gerösteten gehackten Nüssen bestreuen – oder auch eine kleine Schleife um den Biskottenring binden. So vorhanden, ein kleines Minzblättchen dazu stecken, das gibt noch eine besondere Frische.