Maroni-Hummus

Hummus ist in der klassischen Version schon eine feine Spezialität aus dem Orient, der Ursprung dieses Rezepts soll in Syrien liegen, wo es im 13. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde, und es bedeutet auf Arabisch „Kichererbse“. Humus hingegen kommt aus dem Lateinischen und bezeichnet einen Mutterboden oder Erde. Also das zweite „m“ nicht vergessen, wenn man etwas Köstliches zum Essen möchte!

Kichererbsen sind die Hauptzutat in dieser Vorspeise, die man auch zu den Mezes, den orientalischen Vorspeisen, zählt. Mittlerweile gibt es viele Varianten, denen zusätzlich Avocados, Rote Rüben (wie in unserem Buch „Aperitivo Infinito“ beschrieben) oder Spinat zugefügt werden, um Farbe und Geschmack zu verändern. Wir haben nun Maroni-Hummus ausprobiert und die Zitrone gegen die Orange eingetauscht, womit wir ein sehr rundes Geschmacksprofil erreicht haben. Als Aperitif-Dip mit Crostini, gerösteten Fladenbrotstücken oder Grissini passt es sehr gut zu Getränken mit Wermut oder zu Ouzo, Pastis und dergleichen.

Rezept für eine mittelgroße Schüssel

  • 1 Orange, unbehandelt
  • 200 g gekochte Kichererbsen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 25 ml eiskaltes Wasser
  • 50 g Tahin (Sesampaste)
  • 200 g Maroni, geschält und vorgegart
  • ¼ TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Prise Ingwerpulver
  • 1 Prise Paprikapulver edelsüß
  • Salz und Pfeffer
  • einige gekochte Maroni zum Dekorieren
  • 1–2 EL Olivenöl extravergine

Die Hälfte der Orangenschale fein reiben, dann die Orange auspressen. Die Kichererbsen in einem Sieb gut abspülen und abtropfen lassen. Die Knoblauchzehe schälen und halbieren, dann das kalte Wasser mit der Knoblauchzehe und der Hälfte des Orangensafts in einem Cutter durchmixen, danach die zerkleinerten Maroni, die Kichererbsen, die Sesampaste sowie die Gewürze hinzufügen und alles cremig mixen. Sollte es noch zu trocken wirken, weiteren Orangensaft dazugeben. Zuletzt die Orangenschale dazugeben und nochmals gut durchmixen. In einer Schüssel mit einer oder mehreren ganze Maroni anrichten und mit ein, zwei Esslöffeln Olivenöl beträufeln.

Mehr über Aperitif-Getränke und -Häppchen in unserem Buch „APERITIVO Infinito“, erschienen im Braumüller Verlag.

Eindrücke