Die Socca ist eine Spezialität aus der Gegend von Antibes und Nizza. Sie besteht aus einem einfachen Teig aus Kichererbsenmehl und kann mit Kräutern gewürzt werden. Auf den Märkten wird sie in mobilen Holzöfen gebacken und als Streetfood verkauft. Diesmal widmen wir uns diesem Teig, um Deko-Ideen für Salate und andere Gerichte umzusetzen.
Zunächst zum Teig: Dieser sollte cremig und geschmeidig sein, etwas flüssiger als ein Palatschinkenteig. Für eine klassische Socca würden wir den Teig mit ein bisschen weniger Wasser zubereiten, aber das nehmen wir uns für ein anderes Mal vor. Die folgende Zubereitung ist im Kühlschrank gut einige Tage haltbar.
Zutaten
- 100 g Wasser
- 70 g Kichererbsenmehl
- 12 g Olivenöl
- 1 gute Prise Salz
Alle Zutaten in einem Becher am besten mit dem Zauberstab (Pürierstab) kräftig vermixen, so dass keine Klumpen vorhanden sind und der Teig eine geschmeidige flüssige Konsistenz hat. Mindestens 2 Stunden durchziehen lassen, dann nochmals durchmischen und in ein Portionierfläschchen mit einer dünnen Dosierspitze umfüllen.
Eine flache beschichtete Pfanne, am besten eine Crepe-Pfanne, ganz leicht mit Butter fetten und kräftig erhitzen. Mit dem Dosierfläschchen Muster mit dünnen Linien wie Gitter, Spiralen und Symbole in die Pfanne zeichnen, die Hitze etwas reduzieren und einseitig ausbacken, bis die Muster zart bräunen. Auf einem Brett oder Küchenpapier auskühlen und weiter trocknen lassen. Nach zwei Stunden biegen sich die Dekostücke etwas auf und sind so trocken, dass sie federleicht und trotzdem recht stabil sind. Dessen ungeachtet vorsichtig mit den Teilen umgehen und sie beim Anrichten zum Schluss auf den Tellern platzieren, auflegen oder aufstellen.
